Aktuelles zum Coronavirus SARS-CoV-2

Stand: Montag, 29.11.2021

Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und Hinweise der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald zum Thema Coronavirus (SARS-CoV-2).

Folgendes Vorgehen ist in Zusammenhang mit COVID-19 zu empfehlen:

Sind Sie in einem Corona-Schnelltest positiv getestet, lassen Sie sich bitte mit einem PCR Abstrich testen.

  • Im Aufklappmenü „Testungen auf SARS-CoV-2“ finden Sie regionale Teststellen (einige mit PCR-Testmöglichkeiten) auf dieser Seite.

A) Bei negativem PCR-Abstrich sind Sie nicht mehr in der Quarantäne. Ein negatives Testergebnis darf niemals zu einer Umgehung der bestehenden Infektionsschutzmaßnahmen führen. Die bestehenden Schutz- und Hygienemaßnahmen, z. B. "AHA+L", müssen weiterhin konsequent durchgeführt werden.

Achten Sie bitte auf Symptome. Nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 dauert es im Durchschnitt fünf bis sechs Tage, bis sich erste Symptome von COVID-19 zeigen. Die häufigsten sind

  • Husten,
  • Fieber über 37,5°C,
  • Schnupfen,
  • vorübergehender Verlust des Geruch- und Geschmackssinns.

B 1) Sind Sie PCR-positiv getestet, begeben Sie sich für 14 Tage, nach Symptombeginn, in die Quarantäne.
B 2) Sind Sie PCR-positiv getestet und nicht symptomatisch, begeben Sie sich für 14 Tage nach Ihrem Abstrich in die Quarantäne.

Ab Tag 12 können Sie sich mittels eines qualitativ hochwertigen Antigen-Schnelltests (Teststelle) freitesten. Im Aufklappmenü „Testungen auf SARS-CoV-2“ finden Sie regionale Teststellen. Ist dieser Test negativ endet Ihre Quarantäne zum 15. Tag nach Symptombeginn/Abstrichdatum.

C.1) Sollten Sie als Kontaktperson gelten und entsprechende Symptome entwickeln, begeben Sie bitte in Selbstquarantäne. Setzen sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung, um einen PCR-Abstrich durchführen zu lassen.

C.2) Vollständig geimpfte Kontaktpersonen ohne Symptome müssen nicht in die Quarantäne!

C.3) Als ungeimpfte Kontaktperson begeben Sie sich bitte für 10 Tage nach letztem Kontakt in Quarantäne. Bei Fällen im selben Haushalt für 10 Tage nach Symptombeginn der positiv getesteten Person.
Die Absonderungszeit für Kontaktpersonen kann sowohl durch einen negativen PCR-Test, als auch durch einen negativen Nachweis eines qualifizierten Antigen-Schnelltests (Teststelle) verkürzt werden.

  1. Der PCR-Test darf frühestens am 5. Tag nach Exposition durchgeführt werden.
  2. Bei Personen, die regelmäßig im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden (z.B. Schülerinnen und Schüler), kann der negative Nachweis am 5. Tag auch mittels eines qualitativ hochwertigen Antigen-Schnelltests (Teststelle) durchgeführt werden.
  3. Für die Personen, die nicht im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden, darf der Schnelltest (Teststelle) frühestens am 7.Tag durchgeführt werden.
    Die Absonderung kann beendet werden, wenn Ihnen ein negatives Testergebnis vorliegt.
Aktuelle Fallzahlen LDS laut Dashboard LAVG
bestätigte Infektionen 12.386
Veränderung zum Vortag +93
Todesfälle 271
in stationärer Behandlung 34
davon in intensivmedizinischer Behandlung 9
davon invasiv beatmet 3
7-Tage-Inzidenz 1.060,5
(Auf Grund einer RKI-Umstellung können keine Zahlen zu den "Gesenen" und "tatsächlich Infizierten" mehr veröffentlicht werden.

Entwicklung 7-Tage-Inzidenz im LDS
Datum 29.11. 28.11. 27.11. 26.11. 25.11. 24.11. 23.11.
Inzidenz 1.060,5 1.090,5 1.042,0 1.080,1 1.038,6 935,3 890,3

Bürgertelefon

Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht eine Corona-Hotline für Bürgeranfragen unter der Telefonnummer 03375 26-2146. Diese ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Hotline des Landes Brandenburg:
Tel. 0331 866 5050 (Mo.-Fr. 09:00 - 17:00 Uhr)
corona.brandenburg.de; buergeranfragen-corona@brandenburg.de

Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG):
Tel. 030 346465-100 (Mo.-Do. 08:00 - 18:00 Uhr, Fr. 08:00 - 12:00 Uhr)

Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD):
Tel. 0800 0117722 (Mo.-Fr. 08:00 - 18:00 Uhr, Sa. 08:00 - 16:00 Uhr)

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice wie folgt erreichbar: Fax: 030 3406066, E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg

Seit Dienstag, 22. November, impft der Landkreis Dahme-Spreewald wieder. In dieser Woche sind in Lübben und Königs Wusterhausen die ersten Angebote gestartet. Die Leistung der stationären Impfstation bzw. des mobilen Impfteams wird sehr gut angenommen.

Eine Reaktivierung des Impfzentrums Schönfeld am Flughafen in Schönefeld (Terminal 5) wird vorbereitet. Eine Öffnung des Impfzentrums ist für Anfang Dezember geplant. Weitere Impfstationen sind z.B. in Wildau und Königs Wusterhausen ebenso für Anfang Dezember in Vorbereitung.

Für die nächste Kalenderwoche wird die Impfkapazität deutlich erhöht. Eine Information zum Umfang des Impfangebots für die 48. Kalenderwoche erfolgt rechtzeitig.

Über die Impfangebote in der zweiten Hälfte der 47. Kalenderwoche können wir wie folgt informieren:

Lübben Impfstation mit Vertragspartner Deutsches Rotes Kreuz (DRK), DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.
DRK-Zentrum Lübben
Am Ostergrund 20, 15907 Lübben (Spreewald)

Das Impfangebot in Lübben wird ohne Terminvergabe umgesetzt.

Donnerstag, 25.11.: geöffnet ab 08:00 Uhr
Freitag, 26.11.: geöffnet ab 08:00 Uhr

Als Impfstoff wird mRNA-COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech / Pfizer zur Verfügung stehen. In der 47. Kalenderwoche können je Termin bis zu 100 Impfdosen verabreicht werden.

Mobiles Impfteam mit Vertragspartner Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH):

Das mobile Impfangebot wird an wechselnden Orten und ohne Terminvergabe umgesetzt.

Donnerstag, 25.11.: Königs Wusterhausen
Ort: Paul-Dinter-Halle, Cottbuser Straße 38, 15711 Königs Wusterhausen
Zeit: Schutzimpfungen ab 09:00 Uhr

Freitag, 26.11.: Schulzendorf
Ort: Rathaus, Richard-Israel-Straße 1, 15732 Schulzendorf
Zeit: Schutzimpfungen ab 14:00 Uhr

Als Impfstoff wird mRNA-COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech / Pfizer zur Verfügung stehen. In der 47. Kalenderwoche können je Termin bis zu 100 Impfdosen verabreicht werden.

Bitte beachten Sie, dass die Impfangebote ohne Terminvereinbarung erfolgen.

Über die Impfangebote in der zweiten Hälfte der 48. Kalenderwoche können wir wie folgt informieren:

Die Impfteams können an den Impftagen bis zu 200 Impfdosen verabreichen. Als Impfstoff steht wieder mRNA-COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech / Pfizer zur Verfügung.
 
Lübben Impfstation mit Vertragspartner Deutsches Rotes Kreuz (DRK), DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.
DRK-Zentrum Lübben
Am Ostergrund 20, 15907 Lübben (Spreewald)
 
Das Impfangebot in Lübben wird ohne Terminvergabe umgesetzt.
 
Dienstag, 30.11.: geöffnet ab 08:00 Uhr
Mittwoch, 01.12.: geöffnet ab 08:00 Uhr
Donnerstag, 02.12.: geöffnet ab 08:00 Uhr
Freitag, 03.12.: geöffnet ab 08:00 Uhr
 
Mobiles Impfteam mit Vertragspartner Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH):
 
Das mobile Impfangebot wird an wechselnden Orten und ohne Terminvergabe umgesetzt.
 
Dienstag, 30.11.2021: Eichwalde
Ort: Alte Feuerwache, Bahnhofstr. 79, 15732 Eichwalde
Zeit: ab 09:00 Uhr
 
Mittwoch, 01.12.2021: Eichwalde
Ort: Alte Feuerwache, Bahnhofstr. 79, 15732 Eichwalde
Zeit: ab 09:00 Uhr
 
Donnerstag, 02.12.2021: Zeuthen
Ort: Mehrzweckhalle, Schulstr. 4 15738 Zeuthen
Zeit: ab 09:00 Uhr
 
Freitag, 03.12.2021: Zeuthen
Ort: Mehrzweckhalle, Schulstr. 4 15738 Zeuthen
Zeit: ab 09:00 Uhr
 
Samstag, 04.12.2021: Schönefeld
Ort: Rathaus, Hans-Grade-Allee 11 12529 Schönefeld
Zeit: ab 09:00 Uhr

Alle Impfangebote des Landkreises ergänzen bestehende Angebote der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Landkreis, die eine sehr gute Arbeit leisten und sich ihrerseits auch die wachsende Impfnachfrage einstellen.

Wo finden Bürgerinnen und Bürger Informationen zum digitalen Impfpass (CovPass-App) und dem Impfzertifikat?
Informationen zum digitalen Impfnachweis und zu den Apps hat das RKI hier zusammengestellt: https://digitaler-impfnachweis-app.de/.

Fragen und Antworten sind zu finden unter: https://digitaler-impfnachweis-app.de/faq/.

Wo bekommt man den digitalen Impfnachweis?

Bürgerinnen und Bürger können in den bekannten Appstores die CovPass-App herunterladen, um die Impfzertifikate (QR-Codes) einzuscannen. So können sie bei Bedarf ihren vollständigen Impfschutz per QR-Code in der App vorzeigen. Zugleich erfolgt ein Update der Corona-Warn-App, die ebenfalls die Möglichkeit des Einscannens und Verwaltens der digitalen Impfzertifikate (QR-Codes) bietet. Bürgerinnen und Bürger sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf erneut einscannen zu können (z.B. bei einem Handywechsel).

Wo und wie erhalte ich als bereits vollständig Geimpfte(r) meine Impfzertifikate?

Die Impfzertifikate werden als QR-Code von nun an nach und nach schrittweise von den Impfzentren, Ärzten und Apotheken ausgestellt (sukzessiver Start). Für jede einzelne Impfung gibt es einen QR-Code. Für bereits vollständig in den Impfzentren der Bundesländer Geimpfte werden die QR-Codes an die Geimpften in der überwiegenden Zahl der Bundesländer per Post nachversandt oder durch Online-Portale zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung erfolgt durch die Bundesländer. Sofern Sie in einer Arztpraxis geimpft wurden und bereits vollständig geimpft wurden, stellt Ihnen Ihr impfender Arzt das Impfzertifikat aus. Insbesondere bereits vollständig Geimpfte können sich ihr Impfzertifikat auch gegen Vorlage des analogen Impfnachweises und Lichtbildausweises in einer Apotheke ausstellen lassen.

Kann ich meinen gelben Impfpass auch weiterhin benutzen?

Die CovPass-App ist nur eine ergänzende Möglichkeit zum bekannten gelben Impfpass. Die Nutzung der CovPass-App ist freiwillig. Sie können Corona-Impfungen auch mit dem ausgedruckten Corona-Impfzertifikat für die vollständige Impfung oder dem gelben Impfpass nachweisen.

Eine Übersicht zum Thema Testungen und von Testmöglichkeiten finden Sie hier.

Ausführliche Informationen zu den Regelungen, Hygienemaßnahmen und weiteren Rahmenbedingungen während der Pandemie finden Sie auf den Seiten
des Ministeriums für Jugend, Bildung und Sport des Landes Brandenburg https://mbjs.brandenburg.de/corona-aktuell.html
der Staatskanzlei des Landes Brandenburg (Corona-Informationsportal) https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/
 
Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht eine Corona-Hotline für Bürgeranfragen unter der Telefonnummer 03375 26-2146. Diese ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald hat am 26.11.2021 eine Allgemeinverfügung Quarantäne [Anordnung der Absonderung (Isolation und Quarantäne) bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-Cov-2] erlassen.

Diese Allgemeinverfügung regelt die Absonderung und Gesundheitsbeobachtung von Personen, die mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind, und deren enge Kontaktpersonen.
Die Allgemeinverfügung gilt für:

  1. Personen, die mittels PCR-Test oder validiertem Schnelltest (PoC-Antigentest, kein Selbsttest) positiv getestet wurden und
  2. bestimmte Personen (insb. Haushaltsangehörige), die sicher als enge Kontaktperson einzustufen sind.

Was bedeutet die Allgemeinverfügung?
Sie besagt, dass für diese Personen ohne weitere Entscheidung des Gesundheitsamtes eine Pflicht zur häuslichen Isolation bzw. Quarantäne eintritt. Diese Anordnung findet Anwendung auf alle Personen mit Wohnsitz im Landkreis Dahme-Spreewald.

Die Allgemeinverfügung Quarantäne [über die Anordnung der Absonderung (Isolation und Quarantäne) bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-Cov-2] wurde am 26.11.2021 erlassen und im Amtsblatt 44/2021 veröffentlicht.

Verdienstausfall-Entschädigung wegen Quarantäne: Spätestens ab 1. November kein Anspruch mehr für Ungeimpfte
Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hat beschlossen, dass die Länder spätestens ab dem 1. November 2021 Personen ohne Corona-Impfschutz im Quarantäne-Fall keine Entschädigungsleistungen nach Paragraph 56 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) mehr gewähren. Brandenburg hat sich für ein solch einheitliches Vorgehen der Länder bei der Umsetzung der gesetzlichen Regelung nach § 56 Absatz 1 Satz 4 IfSG eingesetzt.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz.

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen (nach §§ 56 ff. IfSG)
Mit Änderung der Infektionsschutzzuständigkeitsverordnung ist seit dem 28.04.2021 das Landesamt für Soziales und Versorgung in Brandenburg für die Bearbeitung von Anträgen auf Entschädigung in besonderen Fällen i. S. d. §§ 56 ff. Infektionsschutzgesetz zuständig.

Anträge auf Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen nach § 56 Abs. 1 und § 56 Abs. 1a IfSG müssen ab sofort zuständigkeitshalber an das LASV gestellt werden. Seit dem 25. August 2021 können Anträge nur noch online unter www.ifsg-online.de eingereicht werden. (Stand vom 22.09.21).

Allgemeine Hinweise

Bürgerinnen und Bürger, die einschlägige Grippe-Symptome sowie Fieber oder trockenen Husten haben, die keiner stationären Versorgung bedürfen, sollen weder eine Arztpraxis noch die Notaufnahme eines Klinikums unmittelbar aufsuchen.

Erst einmal zu Hause bleiben: Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung zu vermeiden.

Schutz vor Ansteckung

Als Basisschutzmaßnahmen sind eine gute Händehygiene sowie Husten- und Nies-Etikette sinnvoll. In Anbetracht der Grippewelle sind die nachfolgenden Maßnahmen generell angeraten

Jugendamt weist auf Kinderschutz-Hotline hin/Schutz vor Gewalt gegen Frauen
Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise rufen Dahme-Spreewalds Jugendamt und Gleichstellungsbeauftragte zu erhöhter Wachsamkeit für die Sicherung des Kindeswohls sowie zum Schutz vor häuslicher Gewalt gegen Frauen auf. Weitere Infos und entsprechende Rufnummern zu Hotlines finden Sie hier.

Miteinander & Füreinander: Freiwillige Hilfsangebote
Der Landkreis möchte die vielfältigen Hilfsangebote der Bürgerinnen und Bürger in Dahme-Spreewald in der derzeitigen Corona-Krise bündeln und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen. Einkaufshelfer, Mundschutz-Näherinnen oder Seelsorger beweisen mit ihrem freiwilligen Engagement in dieser schwierigen Zeit viel Herz. Mehr zum Thema finden Sie hier.


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